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Ozonbelastung

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Ozon


 

 

 

Ozon ist eine spezielle Form von Sauerstoff.

 

Wenn sich zwei einzelne Sauerstoffatome (chem. Bezeichnung „O“) verbinden,
ergeben sie das uns bekannte Sauerstoffmolekül "O2". Hängt sich jedoch noch ein drittes an, entsteht Ozon, sprich "O3". Die Verbindung zwischen dem Sauerstoffmolekül und dem dritten Sauerstoffatom ist jedoch nicht so beständig - und kann durch chemische Reaktionen in der der Atmosphäre wieder getrennt werden.
Ozon entsteht auch auf der Erde, vor allem an heißen Sommertagen und bei starkem Autoverkehr (Abgasbelastung, Schadstoff-Emissionen), da dort Stickoxide und Kohlenwasserstoffe freigesetzt werden.
Zu unserem Leiden wandert es nicht nach oben zur Ozonschicht,  sondern bleibt in unsere Nähe; die hohen Ozon-Konzentrationen können zum Beispiel Pflanzen schädigen, was das Waldsterben begünstigt, und sind gefährlich für die Gesundheit von Menschen und Tieren, da sie unter anderem ebenso die Lunge angreifen kann.
Zudem ist Ozon in den unteren Luftschichten am Treibhauseffekt beteiligt.

 

 

Das bodennahe Ozon – Der Smog 

Über die Wirkung von Ozon sei gesagt, dass es in der Stratosphäre lebenserhaltend wirkt. In der menschlichen Umgebung gilt es allerdings als starkes Atemgift. Folgen eines Ozonanstieges sind unter anderem Schleimhautentzündungen, Kopfschmerzen, Atemwegsbeschwerden und Husten. Außerdem ist dem Ozon in Kombination mit anderen Schadstoffen besondere Beachtung zu schenken. Da in zahlreichen Ballungsräumen Abgase, verursacht durch Verbrennungsreaktion in der Industrie und im Straßenverkehr, in die Luft gepustet werden, kommt es zu Gleichgewichtsstörungen in der Luft. Solche Gleichgewichtsstörungen werden auch als Sommer-Smog beziehungsweise Foto-Smog bezeichnet. Dieser Smog entsteht, wenn durch UV Strahlung Stickstoffdioxid (ein Produkt von Kfz-Abgasen) in Stickstoffmonoxid und Sauerstoffatome gespalten werden. Diese Sauerstoffatome reagieren anschließend mit dem Luftsauerstoff und bilden in weiterer Folge das bodennahe Ozon. Besonders betroffene Städte sind unter anderem Los Angeles (Los-Angeles-Smog), Paris und Athen.


Eine andere Form von Smog stellt der Winter-Smog oder London-Smog dar. Dieser hat jedoch mit dem Ozon nichts zu tun. Tragischer Ausgangspunkt dieser Smog Art ist der Monat Dezember 1952 in welchem binnen zwei Wochen 4000 Menschen in Folge des Smogs starben. Der Grund dafür war, dass sich durch die Verbrennung von stark schwefelhaltiger Kohle Schwefeloxide bildeten und sich diese anschließend im Nebel zu Schwefelsäure umwandelten. Diese Schwefelsäure wurde im Folgenden von der Bevölkerung eingeatmet. Heute werden Rauchgas-Entschwefelungs-Anlagen in Kombination mit schwefelarmen Brennstoffen verwendet. Es sei allerdings bemerkt, dass auch Stickoxide, produziert durch Autos, in Kombination mit Nebel Salpetersäure bilden.


Eine Möglichkeit, diesen bodennahen Smog zu verhindern, besteht höchst wahrscheinlich nur in der Reduktion von Abgasen. Langfristige Versuche zeigen, dass sich durch eine Reduktion des Straßenverkehrs eine erheblich geringere Ozonbelastung ermöglichen lässt. Dies funktioniert aber nur, wenn man den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmitte, Geschwindigkeitsreduktionen und den Bau sparsamer Autos forciert.


 

 

 

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